mein Freund wartet 120 km von mir entfernt in einer Uni-Klinik und ich wollte mich mal informieren, ob es eine Möglichkeit gibt, auch finanziell, bei ihm zu sein und ihn zu betreuen.
Verfasst von -anonymisiert- am 17. Januar 2012 - 16:22
Sehr geehrte Dame,
vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich der Betreuung eines Patienten vor Ort. Ob dieses möglich ist, hängt von verschiedenen Punkten ab.
1. Situation vor Ort.
Ist der Patient auf Normal- oder der Intensivstation. Trifft Letzteres zu, ist eine "Betreuung" nur selten möglich. Auf Normalstation hängt viel von den örtlichen (baulichen) Gegebenheiten ab. Prinzipiell gibt es manchmal die Möglichkeit des Rooming-in, wie es aus der Kinderklinik bekannter ist. Dies kostet allerdings Geld. Die Sätze sind vor Ort bekannt. Manchmal ist es günstiger, in der Nähe ein Hotel zu suchen. Zum Teil haben hier Kliniken auch Möglichkeiten Betreuer unterzubringen. Diese Dinge lassen sich letztendlich nur vor Ort klären.
2. Kostenübernahme
Eine Übernahme der Kosten durch z.B. die Krankenkasse ist normalerweise nicht möglich, je nach Kasse würde ich an Ihrer Stelle aber einfach einen Versuch starten.
Die entsprechenden Sozialberater in der Klinik, wo der Freund liegt, haben den Überblick über die Möglichkeiten, was rechtlich möglich ist. Die Antwort für Sie bleibt leider unvollständig, da hier eine "Lücke" in der Versorgung besteht und Ihre Notwendigkeiten nicht unbedingt von anderer Seite so gesehen werden.
Mit freundlichen Grüßen
L. Renders
Prof. Dr. med. Lutz Renders Leitender Oberarzt Nephrologe, Hypertensiologe Abteilung für Nephrologie Klinikum rechts der Isar der TUM Ismaninger Straße 22 81675 München
Verfasst von Lutz Renders am 30. Januar 2012 - 11:40.
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Sehr geehrte Dame,
vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich der Betreuung eines Patienten vor Ort. Ob dieses möglich ist, hängt von verschiedenen Punkten ab.
1. Situation vor Ort.
Ist der Patient auf Normal- oder der Intensivstation. Trifft Letzteres zu, ist eine "Betreuung" nur selten möglich. Auf Normalstation hängt viel von den örtlichen (baulichen) Gegebenheiten ab. Prinzipiell gibt es manchmal die Möglichkeit des Rooming-in, wie es aus der Kinderklinik bekannter ist. Dies kostet allerdings Geld. Die Sätze sind vor Ort bekannt. Manchmal ist es günstiger, in der Nähe ein Hotel zu suchen. Zum Teil haben hier Kliniken auch Möglichkeiten Betreuer unterzubringen. Diese Dinge lassen sich letztendlich nur vor Ort klären.
2. Kostenübernahme
Eine Übernahme der Kosten durch z.B. die Krankenkasse ist normalerweise nicht möglich, je nach Kasse würde ich an Ihrer Stelle aber einfach einen Versuch starten.
Die entsprechenden Sozialberater in der Klinik, wo der Freund liegt, haben den Überblick über die Möglichkeiten, was rechtlich möglich ist. Die Antwort für Sie bleibt leider unvollständig, da hier eine "Lücke" in der Versorgung besteht und Ihre Notwendigkeiten nicht unbedingt von anderer Seite so gesehen werden.
Mit freundlichen Grüßen
L. Renders
Prof. Dr. med. Lutz Renders Leitender Oberarzt Nephrologe, Hypertensiologe Abteilung für Nephrologie Klinikum rechts der Isar der TUM Ismaninger Straße 22 81675 München