Bauchspiegelung
Hallo zusammen,
gibt es jmd.,der transplantiert ist und eine Bauchspiegelung hatte? Ich selbst bin nierentransplantiert und hatte vor kurzem eine Magenspiegelung, die ich gut überstanden habe. Jetzt muss ich wahrscheinlich zur Bauchspiegelung und davor habe ich noch mehr Angst-zum einen vor den Ergebnissen aber auch vor der Untersuchung selbst-ich habe Angst,dass die Untersuchung meiner Niere schaden könnte :(((( Über jede Antwort wäre ich sehr dankbar!!!! GLG
Verfasst von HeliP. am 30. Januar 2012 - 20:38






Hallo HeliP. - ich hatte zwar keine Bauchspiegelung, dafür aber 2 Bauchoperationen. Es wurde der echte Dickdarm entfernt und 2 Lymphknoten. Meiner Niere hat das überhaupt nicht geschadet. Weder in der Funktion noch dem Organ als solches. Ich denke, dass eine Bauchspiegelung der Niere nicht schadet.
Ich wünsche Dir alles Gute und ein negatives Ergebnis.
Gruß susala
susala
Hallo HeliP,
da kann ich mich Susala voll anschließen:
Ich hatte ein Jahr nach ntx eine Dickdarmoperation - 20cm wurden entfernt - und mein Nierchen hat keinerlei Schaden genommen.
Unmittelbar nach der OP waren die Werte stressbedingt etwas erhöht, das hat sich aber sofort wieder eingependelt auf das alte Niveau.
Und bei der Magenspiegelung ist man doch meilenweit von Deiner Niere entfernt, oder?
Die Spiegelung schadet Deiner Niere bestimmt weniger als die Sorgen und der Stress.
Zuversicht und Vertrauen, das tut Euch beiden jetzt gut.
Liebe Grüße - Hannelore
Hallo Glückskind,
vielen Dank für deine AW, es macht mir Mut, wenn ich sehe, dass es auch andere Menschen gibt, die eine NTX hinter sich haben und danach leider weitere OP's folgten und es der Niere und allg. dem Menschen Gott sei Dank weiterhin gut geht. Die Ärzte meinten, eine Bauchspiegelung sei bei mir zwar eine Herausforderung, aber es gäbe durchaus kompliziertere Fälle. So wirklich beruhigen tut mich das leider nicht, aber mal schauen, wie es weitergeht. Warum wurde bei dir ein Teil des Dickdarms entfernt?
LG und weiterhin alles Gute!!!
Hallo Heli,
diese Aussage würde mich auch nicht gerade beruhigen. Ärzte ahnen manchmal gar nicht, was sie mit solchen Bemerkungen auslösen.
Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Ärzte, die nicht direkt mit Transplantation zu tun haben, oft erschreckend schlecht informiert sind und auch ängstlich. Ich habe erhebliche Probleme mit dem Parathormon, eine gründlich vorbereitete und auch erwünschte Nebenschilddrüsen-OP wurde im allerletzten Moment abgesagt, weil zu riskant.(?) Wir sind eben doch eine verschwindend kleine Minderheit, gemessen an der Gesamtbevölkerung.
Der Grund für meine Darm-OP war eine immer wiederkehrende Diverkulitis, die schon zu Dialysezeiten bestand. Hätte ich besser vorher erledigen sollen - mein Fehler. Aber seit der OP ist alles gut.
Nochmals all meine guten Wünsche für Dich - Hannelore