Nieren / Pancreastransplantation erfahrung
Hallo, erstmals bitte entschuldigen sie meinen Deutsch ich bin Engländerin. Ich habe ein paar fragen zum Nieren und Pancreastransplantation .Mein Mann hat Diabetes typ1 seit über 30 jahren ist Pumpenträger und seit ca. 6 jahren geht es sein Nieren immer schlechter. Nun ist er auf der Transplatationsliste und ich wird fast wahnsinnig für sorge.
Ich wird mich freuen wenn jemanden mich mitteilen könnte wer so ein op hatte und wie es jetzt weiter geht. Wie fühlen sie sich? gab es Komplikationen?? wie lange waren sie in Krankenhaus? einfach alles was mich weiterhelfen konnte.
Mein Mann ist Deutsch und wir haben drei kleine Kinder, ich möchte mich informieren ohne das mein Mann mitbekommt das ich mich soviel sorgen mache. Ich denke er hat momentan genug sorgen ohne das er sich über mich sorgen machen muss.
Vielen dank im voraus..................






Hallo sammijog,
mein Mann war auch 30 Jahre Typ I Diabetes. Seine Nierenwerte wurden im Sommer 2007 sehr schlecht und kam dann im Dezember 2007 an die Dialyse. An der Dialyse ging es ihm nicht besonders gut, die Blutzuckerwerte fuhren Achterbahn und er bekam sie kaum noch in den Griff. Werte zwischen 30 und 600 hatte er fast täglich zu kämpfen. Er wurde am 08.10.2009 erfolgreich transplantiert. Er hat seitdem einen super Krea zwichen 1.0 und 1,4, er ist insulinfrei und kann alles essen, bis auf die wenigen Ausnahmen, die ein Transplantierter meiden soll. Er war nur 18 Tage im Krankenhaus.
Auch ich habe mir sehr viele Sorgen gemacht... um die Zukunft.... über seine Gesundheit... die Kinder und noch so vieles mehr das man als Patner oft ganz anders füht und miterlebt, wie der Patient selbtst.
Auf der Seite 4 bei
Patientenforum: Fragen rund um die Transplantation
ganz oben ist ein Kommentar von mir mit vielen Fragen und Antworten von 2007 eingestellt. Falls es dich interessiert, kannst du ja mal stöbern.
Wenn du noch Fragen hast, antworte ich dir gerne..
liebe Grüße und alles Gute vor allem für deinen Mann
Silvi
hallo sammijog,
bei allem verständnis für die situation deines mannes :
in dem moment, wo jeder von euch seine sorgen und ängste allein zu tragen und bewältigen versucht, schafft ihr euch automatisch eine distanz im zwischenmenschlichen bereich. warum beginnt ihr euch jetzt , in gerade dieser situation mit euren eigenen bedenken von partner zu distanzieren ? aus (vermeintlicher ?) rücksichtnahme ??????
was ist NACH der tx, wenn sich die vorrangingen probleme geklärt haben und ihr dann feststellen müsst, wie weit ihr euch voneinander entfernt habt ?
mein beitrag geht an der eigentlichen fragstellung vorbei, beinhaltet aber einen aspekt , welchen ihr/du noch nicht erkennen könnt . redet miteinander !!!!!!! nur so könnt ihr euch auch in zukunft mit offenheit und verständnis begegnen. da ich aus eigener erfahrung schreibe, weiss ich um die problematik .
l.g.
manuela
Hallo,
Wenn es um die reinen Vorgänge geht, sind sie hier im Forum beschrieben.
Deine Argumentation, sich gegenseitig nicht mehr Belastung alsnötig zuzufügen ist dumm ! Denn die Sorgen sind ohne oder mit Partner gleich groß, aber mit einem Partner kann man teilen, und das muß man vorher und nachher, wenn man die Chance der Gemeinsamkeit waren will, und die braucht man unter Umständen ein Leben lang. Ich habe leider öfter erlebt, wie unter dieser Belastung, durch Nichtverstehen der Sachlage, der Gefühle, der Ängste, schon am Anfang Partnerschaften zerbrachen. Man muß sich vertrauen, ehrlich sein und auf einander verlassen können.
Jeder Körper reagiert anders. Der eine Körper hat mehr, der Andere weniger Spätschäden. Bei der einen Person gehen die Spätschäden weiter, bei der anderen bleiben sie stehen. Andere, geerbte Erkrankungen können hinzu kommen. Normale altersbedingte Proble,e können auftauchen. Lebensumstände spielen eine Rolle, Deine Kinder können unabsichtlich Infektionen übertragen, genau wie Du. Auch Freunde und Bekannte. Deswegen darf man aber den Kontakt nicht abbrechen ! Der Erhalt des oder eines Jobs ist wichtig, erstens fürs Geld, zweitens als Aufgabe(Selbstwert).
Deswegen kann man von anderen nicht auf Deinen Mann schließen, daß wäre gefährlich. Diskutiere offen und ehrlich mit Deinem ;Mann, was Euch bewegt, was Ihr wißt, welche Fragen Ihr habt. Dann wendet Euch an Eueren Transplantarzt/-ärztin oder -Zentrum und fragt sie, aber gemeinsam !
liebe Grüße Helga
Hallo sammijog…
be cooooooooool !!! :-) :-) :-)
Mach Dir BITTE KEINE SORGEN!!! Dein Mann spürt Deine Sorgen und DAS bekommt ihm SCHLECHT! Gib ihm Deine Kraft, unterstütze ihn und geh’ bitte in Dein Vertrauen!
ALLES WIRD GUT !!!
Kurz zu meiner Geschichte... ;-)
Ich, w, wurde am 10-06-1965 in einem kleinen Dörfchen, nahe Hameln, geboren...
25-02-1972... Diabetes Typ I
…bereits ab 1979 die ersten Spätfolgen!
Im Laufe der Jahre immer weiter folgende!
05-02-2007... Bauchfelldialyse
22-11-2010 Doppel-Tx von Niere und Pankreas in der MHH = Genialität in Perfektion!!!
JUHUUUUUUUUU!!! :-) :-) :-)
Ich habe ein NEUES LEBEN GESCHENKT BEKOMMEN und... ICH BIN UNENDLICH DANKBAR DAFÜR !!!
(Seither feiere ich ZWEI Geburtstage im Jahr! J ...den 10. Juni UND den 22. November...!!! JETZT bin ich schon 16 Monate alt... und... ich kann GANZ ALLEINE laufen!!! >lach<)
Jedem... der mich auf meine Doppel-Tx anspricht, dem sage ich: “Ich habe am 22-11-2010 das Licht der Welt erblickt und bin als „medizinisches Wunder“ zur Welt gekommen! Ich bin Eigentümerin von DREI Nieren und ZWEI Bauchspeichel-drüsen!“ >lach< Darauf folgen immer erstaunte Blicke meines Gegenübers, mit der Aussage: „Sie haben Ihre transplantierten Organe „adoptiert“!?“ Ich: „NEIN... NEIN... NICHT adoptiert! Es sind MEINE Organe!!!“ >lächel<
Wir Menschen denken leider ZU OFT in Grenzen... aber... Glaube versetzt Berge! Zur Erinnerung... der Placebo-Effekt?!?!?! ;-)
...hätte ich damals nicht gewusst, dass ALLES GUT WIRD... würde ich Dir HEUTE diese Nachricht nicht schreiben! ;-)
...nun schicke ich DIR... DEINEM MANN und DEINEN „ZWERGEN“ ganz viel Kraft... Vertrauen... und ganz viel POSITIVE Energie!!!
ALLES WIRD GUT!!!
VON HERZEN... ALLES LIEBE EUCH...
AGAPEA