Kinderwunsch
Viele junge Frauen wünschen sich ein Kind. Grundsätzlich spricht nichts gegen eine Schwangerschaft nach der Transplantation. Auf Grund der Medikamente müssen Sie jedoch mit Komplikationen rechnen.
Risiken
Die meisten Kinder transplantierter Mütter werden zu früh geboren. Und zu den üblichen Risiken einer normalen Schwangerschaft kommt die für Mutter und Kind erhöhte Infektionsgefahr hinzu. Die Fehlbildungsrate ist ebenfalls erhöht. Bei der Geburt kann es zu einer Abstoßung des Organs kommen.
Vorsichtsmaßnahmen
Die Familienplanung sollte frühestens ein Jahr nach der Operation beginnen. Sprechen Sie mit den behandelnden Ärzten über das Risiko einer Schwangerschaft und die damit verbundenen Konsequenzen.
Nicht alle Medikamente sind für Schwangere verträglich. Vor einer geplanten Schwangerschaft müssen sie daher evtl. ausgetauscht werden. Ist es bereits zu einer Schwangerschaft gekommen, müssen Sie umgehend mit den behandelnden Ärzten das weitere Vorgehen besprechen.
- Bei einer eingeschränkten Transplantatfunktion ist von einer Schwangerschaft dringend abzuraten.
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Immunsuppressiva reichern sich in der Muttermilch an. Während einer Behandlung mit Immunsuppressiva darf daher, um Schäden für das Kind zu vermeiden, nicht gestillt werden.
Männer mit Kinderwunsch
Immunsuppressiva schädigen die Spermien, so dass es möglicherweise zu Schäden an der Erbmasse kommt. Transplantierte Männer mit Kinderwunsch sollten daher mindestens sechs Monate nach der Transplantation abwarten, bis die hohen Dosen der Immunsuppressiva nach der Operation allmählich gesenkt werden können.
Transplantation auf Grund einer genetischen Erkrankung
Handelt es sich bei der Erkrankung, die zur Transplantation geführt hat, um eine vererbbare Erkrankung, sollte vor einer geplanten Schwangerschaft eine genetische Beratungsstelle aufgesucht werden.








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