Nachsorgeambulanz
Nach dem Krankenhausaufenthalt ist in den ersten Wochen und Monaten noch eine sehr intensive ambulante Überwachung erforderlich.
Falls die Transplantationsklinik zu weit von Ihrem Wohnort entfernt ist, muss die Nachsorge von einem Facharzt oder einer örtlichen Klinik übernommen werden. Ideal ist es, wenn in der Nähe Ihres Wohnortes eine Klinik mit Transplantationserfahrung existiert.
Blutentnahme und Laborwerte
Mit Hilfe von Blutuntersuchungen werden nach der Transplantation Ihre Organfunktionen und Ihr allgemeiner körperlicher Zustand laufend überwacht. Desweiteren müssen die Medikamentenspiegel regelmäßig kontrolliert werden, um die für Sie optimale Dosierung festlegen zu können und Über- oder Unterdosierungen zu vermeiden.
In den ersten Wochen finden die Untersuchungen bzw. Blutentnahmen mehrmals wöchentlich statt. Die Abstände zwischen den Untersuchungen werden rasch größer und erfolgen nach einem von der Transplantationsklinik vorgegebenen Plan.
Die Einnahme der immunsuppressiven Medikamente darf in der Regel erst nach der Blutentnahme erfolgen, um einen unverfälschten Medikamentenspiegel im Blut zu erhalten. Auch wenn dabei Verspätungen bei der Einnahme der Medikamente entstehen, ist es trotzdem sehr wichtig, exakte und über die Zeit vergleichbare Werte zu erhalten.
Tabellen:
Mitteilung der Beschwerden
Bitte teilen Sie eventuell auftretende Beschwerden oder Probleme Ihren Ärzten unverzüglich mit. Am besten notieren Sie sich bereits vorher, welche Auffälligkeiten seit der letzten Untersuchung aufgetreten sind.
Änderungen in der medikamentösen Therapie
Wenn Veränderungen der Medikamenteneinnahme nötig sind, wird Ihnen das Ihr Arzt mitteilen.
Häufigkeit der Untersuchungen
Wenn in den ersten Wochen alles zur Zufriedenheit verläuft, sind die Konsultationen nicht mehr so häufig erforderlich. Bei stabiler Organfunktion müssen Sie nur noch etwa alle zwei bis vier Wochen zur Nachsorgeuntersuchung erscheinen.
Information über Operationen oder zahnärztliche Eingriffe
Teilen Sie bitte Ihrem Transplantationsarzt geplante Eingriffe z.B. durch einen Zahnarzt, Chirurgen oder Frauenarzt frühzeitig mit. Die Transplantationsnachsorgeambulanz berät Ihren behandelnden Arzt dann bezüglich des Gebrauchs von Antibiotika und Immunsuppressiva.








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