Herztransplantation mit Komplikationen
Ich liege nun schon Monate in dieser Klinik und hätte nie gedacht, dass ich noch einmal so etwas tun werde. Ich habe nun mein zweites Herz und das mit 29 Jahren. Durch meinen stressigen Beruf und verschleppten Grippen und Infekten habe ich mich selbst an diesen Punkt meines Lebens gebracht. Seit neuestem habe ich Bakterien am Herzen, die versuchen meine Herzklappen zu schädigen, und leider reagiere ich resistent auf viele Antibiotika.
Auch habe ich über die lange Zeit eine Medikamenten Allergie entwickelt, die mir schon häufig zum Verhängnis wurde. Manchmal fragt man sich, warum man dies macht, aber im nächsten Moment weiß man wieder, warum. Ich bin jung und möchte mein Leben leben und dafür tue ich alles. Man muss kämpfen, egal wie steinig der Weg auch wird.
Ich habe jetzt seit langer Zeit meine Freundin nicht sehen können, aber ich arbeite auf diesen Tag hin, dass ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Dadurch, dass ich sämtliche Krankheiten magisch anziehe, hat man mich etwas in Quarantäne gesteckt. Mein Herz schlägt nun viel besser, wo ich mich bei dem ersten einfach nicht wohlgefühlt habe. Mein Vertrauen kommt trotz immer wieder großer Rückschläge wieder in dieses doch mir noch fremde Organ in meinem Körper. Wenn ich zurück denke und alles mit einem Autounfall angefangen hat im letzten Jahr, kann es nur besser werden. Eine Transplantation ist trotz des langen und manchmal steinigen Wegs das beste, was einem passieren kann, wenn man die Diagnose das erste mal hört und erst kurz danach merkt, dass man selbst gemeint ist.
Ich lasse mich auch durch einen Bakterienangriff auf mein Herz nicht unterkriegen.Dieses Herz ist meine Chance und ich bin mir ganz sicher, dass es das Richtige ist für mich. Also, nie den Mut und die Hoffnung verlieren.





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