Organspende der toten Tochter

Schock. Unsere geliebte Tochter Elli verstarb Anfang letzten Jahres an einer Gehirnblutung. Unmittelbar danach sprach uns der behandelnde Arzt an, ob wir uns schon mal Gedanken über eine Organsspende gemacht hätten. Wir verneinten dies sofort und waren noch mehr schockiert. Wie kann der Arzt so rücksichtslos sein und uns mit solchen Themen nerven – wir hatten weiß Gott anderes im Kopf. Doch der Arzt ließ nicht locker und hakte nochmals nach. Er sprach davon, dass man mit Ellis Organen andere Leben retten könnte und sie dadurch auch auf eine andere Art weiterleben würde. Weiterleben? Wir wollten es uns noch einmal überlegen, hatten aber nicht viel Zeit dafür. Wir kamen dann zu dem Entschluss, dass wir gerne jemand Anderem helfen wollten und entschlossen uns daher doch zu einer Organspende. Ob wir das Richtige getan haben, wissen wir bis heute nicht. Sicher ist aber, dass wir etwas Gutes getan haben. Wie wir im nachhinein erfahren haben, konnten Ihre Leber und Nieren erfolgreich transplantiert werden. Wie der Arzt damals sagte, ein Teil von ihr lebt weiter – und das ist bestimmt gut.

 

 

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte
    ... und helfen Sie damit anderen Betroffenen

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.