Krankheitsverlauf
Patienten, die an einer schweren Herzerkrankung im Endstadium (terminale Herzinsuffizienz) leiden, haben nur eine sehr eingeschränkte Lebensqualität. Es gelingt zwar oft, sie medikamentös auf einem relativ niedrigen Niveau zu stabilisieren, aber sie sind bei den Verrichtungen des täglichen Lebens
erheblich eingeschränkt: Kleinste Anstrengungen sind verbunden mit schneller Erschöpfung, berufliche Tätigkeiten müssen aufgegeben werden, Umwelteinflüsse (wie z. B. Klimawechsel) beeinträchtigen das Befinden.
Darüber hinaus kommt es häufig und in immer kürzer werdenden Abständen zu einer durch die Schwäche des Herzmuskels bedingten erheblichen Einschränkung der übrigen Körperfunktionen (Dekompensation), die dann in der Regel im Rahmen eines mehrwöchigen Klinikaufenthaltes nur langsam wieder normalisiert werden können.
Für die Patienten, deren gesundheitliche Situation sich trotz optimaler medikamentöser Behandlung kontinuierlich verschlechtert und bei denen es keine andere chirurgische Option zur Behebung der Herzerkrankung gibt, ist die derzeit einzige Therapiemöglichkeit die Herztransplantation. Dieses Verfahren wird inzwischen überall in der Welt angewandt, um schwer herzkranken Patienten die Chance auf ein neues, aktives Leben mit hoher Lebensqualität zu geben.








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